aktualisiert 12.2025

Findus

 

 

 männlich

geb. ca. 17.07.2023

geimpft, kastriert und

gekennzeichnet

FIV/FelV negativ

Wohnungshaltung

Balu

 

männlich

geb. ca. 17.07.2023

geimpft, kastriert und

gekennzeichnet

FIV/FelV negativ

Wohnungshaltung

Findus, Balu und ihre 4 Geschwister wurden Ende 23 per Zufall von uns entdeckt. Während einer Vorkontrolle drückten sich die noch kleinen Kitten dort an eine Terrassentür, offensichtlich um der Kälte wenigstens etwas zu entkommen. Trotz dessen, dass wir eigentlich bereits voll waren, brachten wir es nicht übers Herz die Kleinen draußen zu lassen und so rückte unsere Pflegestelle etwas enger zusammen und die Kitten zogen ein.

 

Anfangs waren Balu und Findus noch wirklich sehr ängstlich. Es brauchte seine Zeit bis sie gemerkt haben, dass alles gut ist und ihnen niemand etwas tut. Aus Erzählungen der Anwohner wissen wir, das in der Vergangenheit viele Katzen und auch Kitten auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind, was den Verdacht nahe legte, dass dort nicht nur Tierfreude wohnen... Vermutlich rührte also die Vorsicht der beide aus schlechten Erfahrungen.


Während Balu bereits Köpfchen gab, liebend gern gestreichelt wurde und auch bei Besuch schon mal gucken kam, war Findus anfangs noch zurückhaltender. Er beobachtete eher aus sicherer Entfernung erstmal das Geschehen. Inzwischen ist er aber mindestens genauso verkuschelt mit seiner Pflegefamilie wie Balu und lässt sich sogar den Bauch kraulen, außerdem ist er ein kleiner Quatschkopf. Er läuft oft gurrend und quiekend durch das Haus. Beide spielen gern z.B. mit dem Federwedel oder mit Bällchen und toben mit den anderen Katzen. Balu und Findus sind sehr sozial haben sich wirklich gern. Sie liegen immer wieder zusammen, putzen sich gegenseitig oder raufen miteinander, so dass sie auf jeden Fall zusammen bleiben sollen. 

Warum sie noch immer bei uns sind liegt keinesfalls daran, dass sie nicht absolut liebenswürdig und richtig tolle Katzen wären, sondern eher daran, dass sie sich lange Zeit bei Besuch erst gar nicht blicken lassen wollten. Die Angst vor Fremden war einfach zu groß. Mittlerweile hat vor allem bei Balu längst die Neugier gesiegt. Er kommt in der Regel recht bald dazu und schaut, wer denn da gekommen ist. Mit etwas Geduld, kann man ihn auch streicheln. Findus braucht noch ein bisschen länger und hält erstmal noch Sicherheitsabstand. Wir sind aber davon überzeugt, dass sie sich mit etwas Geduld im neuen Zuhause auch bald öffnen und sich so lieb und verschmust zeigen, wie auf ihrer Pflegestelle.

 

Auch wenn die beiden draußen geboren sind und bei gutem Wetter in einen gesicherten Garten können, zeigen sie keinen Drang unbedingt raus zu wollen. Ein gesicherter Balkon/gesicherter Garten o.ä. wäre schön für sie, da sie es schon toll finden sich etwas die Luft um die Nase wehen zu lassen und Vögel zu beobachten. Für Freigang sind sie nicht gemacht. Wenn raus, dann nur gesichert.

 

Kontakt

Melanie Euler

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Findus, Balu und die anderen