Liebe Tierfreunde

Willkommen auf der Homepage der Streunerhilfe Ni-No e.V.

 

Wir sind ein noch junger Tierschutzverein, der sich um Streunerkatzen und Katzen in Not kümmert. Unser Einzugsgebiet bewegt sich im Groben an der Grenze Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen (Osnabrück, Melle, Rheine, Münster), doch wir möchten uns nicht festlegen lassen.

Wir helfen wo wir gebraucht werden und Hilfestellung leisten können. Frei von festgelegten Grenzen.


Da wir uns natürlich rein aus Spenden finanzieren, sind wir auf die Unterstützung tierlieber Menschen angewiesen. Neben Geld- oder Sachspenden, wird auch immer wieder aktive Hilfe, wie z.B. von Pflegestellen benötigt.


Wenn Sie uns unterstützen möchten, Fragen haben oder auch nur ein Feedback geben möchten, schreiben Sie uns gerne einfach eine Mail an:
streunerhilfe-ni-no@gmx.de





Wir brauchen Eure Hilfe!

Die kleine Trudi kam Anfang Juli zusammen mit ihrer Ziehmama zu uns. Trudi war da gerade mal etwa 4 Wochen alt
Die kleine Trudi kam Anfang Juli zusammen mit ihrer Ziehmama zu uns. Trudi war da gerade mal etwa 4 Wochen alt

Ihr lieben Menschen da draußen!

Wir brauchen Eure Unterstützung. Wie auch schon 2020, so konnten wir auch 2021, Corona bedingt, nicht wie sonst unsere Tierarztkasse mit den Einnahmen aus verschiedensten Flohmärkten in unserer Umgebung, auf denen wir Sachspenden verkauften, aufbessern. Damit ist ein durchaus nennenswerter Teil der Einnahmen durch Spenden weg gebrochen und fehlt uns bei der Finanzierung unserer Arbeit sehr. 

Auch wenn die Welt teilweise stillzustehen schien, so blieb unsere Arbeit ja nicht liegen und natürlich wollen auch die Tiere weiterhin gut versorgt werden. In den nächsten paar Wochen stehen z.b die Kastrationen von 7 Kitten an. Unser Dauer-Sorgenkind Yoshi, war und ist weiterhin aufgrund seines chronischen Schnupfens gepaart mit Asthma immer wieder in Behandlung. Wir hatten unter den Kitten ein paar kleinere Infekte, die aber ebenfalls Behandlungen nötig machten, sowie Untersuchung, Behandlung und Medikamente bei anderen Pflegekatzen wie z.B. Kelly, bei der leider CNI (chronisches Nierenversagen) diagnostiziert wurde. Auch Futter- und Streukosten sind ebenfalls in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Auch wenn unsere Pflegestellen das meiste selbst übernehmen (vielen Dank an dieser Stelle dafür!), so unterstützen wir natürlich auch dort, ebenso wie bei der Versorgung "unserer" Streuner.

Das Loch in unserer Spendenkasse wird leider inzwischen immer größer und wir machen uns langsam Sorgen, wie es weiter gehen soll. Tierärztliche Behandlungen fallen ja immer wieder an und bislang konnten wir immer irgendwie unsere Rechnungen zahlen. Das soll auch so bleiben, aber ohne Hilfe geht es nicht...

Wir würden uns daher riesig freuen, wenn Ihr uns und unsere Schützlinge mit einer Spende unterstützen würdet. Jeder Euro hilft uns ein Stück weiter!

Spendenkonto und Paypal-Link findet ihr HIER!

Wir danken Euch von Herzen für Eure Unterstützung!

Euer Ni- No Team

 

Unsere Jüngsten

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Tierschutz-Helfer und Pflegestellen gesucht

Wir suchen Unterstützung!

Ihr habt schon oft darüber nachgedacht, ob und/oder wie ihr im Tierschutz helfen könnt? Ihr liebt Katzen und wollt euch für sie einsetzen? Aktiv vor Ort z.B. bei Fangaktionen oder aber als Pflegestelle ein vorübergehendes Zuhause bieten? Dann seid ihr hier richtig!

Um Pflegestelle zu sein, braucht es viel Liebe zu Katzen, viel Geduld und Verständnis für’s Tier, Einfühlungsvermögen, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und den Willen dem Tier ein Zuhause zu bieten bis es vermittelt ist. Die Grundausstattung kann, wenn nicht durch eigene Katzen schon vorhanden, natürlich durch uns gestellt werden. Tierarztkosten werden komplett übernommen, Futter und Streu trägt in der Regel die Pflegestelle, kann aber im Bedarfsfall ebenfalls übernommen werden. Sehr wichtig für uns und die Vermittlungsarbeit ist natürlich auch die Kommunikation zwischen uns und der Pflegestelle. Um für die Tiere das passende Zuhause finden zu können, müssen wir auf dem Laufenden sein, was den Gesundheitszustand, den Charakter und das Sozialverhalten des Pflegetieres angeht und natürlich brauchen wir aktuelle Bilder. Selbstverständlich stehen wir jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung und helfen, falls es Schwierigkeiten irgendwelcher Art gibt.

Wenn wir Tiere aufnehmen, wissen wir meist nur sehr wenig über sie. Z.B. woher sie kommen, Kitten oder ausgewachsen, vielleicht ob sie scheu oder schon zutraulich sind, kastriert oder nicht. Sie sind oft eine Wundertüte. Natürlich versuchen wir die Tiere immer auf den Pflegestellen unterzubringen, die sich genau diesen Fall auch zutrauen. Das besprechen wir grundsätzlich vorab. Aber eben dadurch, dass wir in der Regel nur wenig wissen, sind wir auch darauf angewiesen, dass nicht schon bei kleinen Schwierigkeiten, wie z.B. das die Katzen länger brauchen ehe sie Vertrauen gewinnen, gleich das Handtuch geworfen wird. Da wir eng mit unseren Pflegestellen zusammenarbeiten und wir aktiv an den Vermittlungen beteiligt sind, ist uns eine für uns fahrbare Nähe zu Pflegestelle wichtig. D.h. ihr solltet aus der Nähe von Rheine, Osnabrück, Melle oder Münster kommen. In den folgenden Links findet ihr weitere Informationen zum Thema Pflegestelle und natürlich könnt ihr uns gern für weitere Fragen kontaktieren.

 

Wie man Pflegestelle wird...

Leitfaden

Pflegestellen-Fragebogen

 

 

Fangaktionen sind aufregend! Das ist sicher ein Gedanke, der einem kommen kann, wenn man die Berichte über Kastrationsaktionen liest oder auch im Fernsehen sieht. Der Moment, wenn die Katze vorsichtig die Falle betritt, immer auf der Hut vor dem Unbekannten, meist getrieben von ihrem Hunger, ist es auch. Das Herz schlägt einem bis zum Hals und man schickt Stoßgebete zum Himmel, dass sie bloß keinen Rückzieher macht, dass alles gut geht. Doch die Wahrheit ist man braucht unfassbar viel Geduld!! Bis es soweit ist, dass einem der Puls steigt und man das erlösende Zuschlagen der Klappe hört, dauert es nicht selten Stunden, manchmal auch Tage. Nicht jeder ist für diese Tätigkeit gemacht und viele geben bereits nach einem oder ein paar Fangtagen auf. Wenn man Stunden muckmäuschenstill an einem Fleck verbracht hat und mit leeren Händen nach Hause fährt, kann das wirklich sehr frustrierend sein und nicht jeder hält das aus. Aber auch eben das gehört zur Tierschutzarbeit im Katzenschutz dazu…

Mein allererstes Fangerlebnis hatte ich auf einem großen Müllumschlagplatz bei eisigem Wind und zeitweise auch Regen. Kein vielversprechendes Wetter wie ich heute weiß. Wir warteten geduldig mehrere Stunden bei Kälte und Nässe, bis ein metallisches Knallen meine damalige Fangkollegin hochschnellen ließ. Wir hatten einen Kater gefangen. Das Kerlchen war not amused über seine Situation, aber es nutzte nichts. Es gab jede Menge unkastrierte Tiere vor Ort und es waren auch schon einige Kitten durch dort arbeitenden Fahrzeuge umgekommen, also musste das ein Ende haben. Alle Tiere mussten gefangen und kastriert, bzw. die kleinen untergebracht werden. Ich bin damals durchgefroren, aber stolz wie Oskar nach Hause gefahren. Ich hatte etwas bewegt! Natürlich war das nur ein ganz winziger Erfolg gegen das große Katzenelend in Deutschland, von dem ich damals bis dahin nicht einmal etwas gewusst hatte, aber es war der Beginn von allem für mich. Heute leite ich meinen eigenen kleinen Katzenschutzverein. Etwas womit ich niemals gerechnet hätte, aber auf das ich sehr stolz bin.

Natürlich hat jeder Mensch seine eigenen Grenzen und bringt sich unterschiedlich stark mit ein und auch der Zeitaufwand, der geleistet werden kann, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wichtig ist aber, dass es einem auch etwas bedeutet zu helfen. Wer den Sinn und Zweck hinter all dem begreift, der wird sich auch aufraffen können, wenn das Wetter mal nicht so super ist oder man eigentlich keine Lust hat Stunden an einer Stelle zu warten, denn er weiß wofür er es tut. Natürlich sind wir niemandem böse, der erkennt, dass es am Ende doch nichts für ihn ist und er z.B. lieber anderswo oder auf andere Weise hilft. Aber wir freuen uns natürlich umso mehr, wenn auch ihr eure Leidenschaft für die Straßenkatzen Deutschlands entdeckt und uns helft ihnen zu helfen.

Was braucht ihr also um Fanghelfer zu werden? Wie bereist genannt: Verdammt viel Geduld! Auch solltet ihr mobil sein, in der Nähe von Osnabrück, Melle, Quakenbrück oder Rheine wohnen und auch bereit sein die Strecken bis zur entsprechenden Fangstelle (in der Regel im Osnabrücker Raum) und ggf. zum Tierarzt auf euch zu nehmen. Gefangen wird meist erst gegen Abend, da sich die Katzen dann erfahrungsgemäß eher aus ihren Verstecken trauen, um im Schutz der Dämmerung auf die Jagd zu gehen. Fangerfahrung ist nicht nötig. Wir weisen euch entsprechend ein und mindestens die erste Zeit fängt keiner allein. Später kommt es auf die Fangstelle und die Möglichkeiten an.

 

Könnt ihr euch also vorstellen, als Fanghelfer zu unterstützen, schreibt uns einfach eine Mail.

Wir freuen uns auf euch! 😊

Melanie vom Streunerhilfe Ni-No Team

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Einen guten Rutsch und ein frohes und gesundes Jahr 2021

Liebe Freunde, Unterstützer, Pflegestellen, Adoptanten und Ni-No Fans

 

 

2020 war für viele ein ganz spezielles Jahr. Das schließt auch uns natürlich mit ein.

Das Auftauchen des Corona-Virus hat unsere Arbeit wirklich nicht leichter gemacht. Die ungewisse Lage hatte die Vermittlungen für eine lange Zeit fast völlig zum Stillstand gebracht, die Pflegestellen waren überfüllt und auch viele Spenden sind weg gebrochen.

 

Wir konnten nicht wie sonst all die Jahre auf Flohmärkte gehen, um durch den Verkauf von Sachspenden die Tierarztkasse noch etwas aufzupäppeln. Durch den Lockdown hatten wir im Frühjahr zwar etwas weniger Hilferufe, aber dadurch das einige der Katzen sehr intensiv und langwierig behandelt werden mussten, sind doch nicht unerhebliche Kosten entstanden.

 

 

Im Juni 2019 begannen wir bereits mit einer riesen großen Fangaktion im nördlichen Niedersachsen (wir berichteten), die sich bis weit in dieses Jahr gezogen hatte. Inzwischen konnten wir endlich auch die letzten Katzen dort kastrieren und behandeln lassen. Von 66 Katzen und Kitten leben, auch dank der Unterstützung anderer Vereine, aktuell noch 7 Katzen an der Futterstelle.

Ein großer Erfolg!

Für die letzten 7 suchen weiter nach Plätzen in ruhiger Gegend und tollem Freigang.

 

Eine Aktion dieser Größenordnung zu stemmen, hat uns neben den finanziellen Aspekten, auch körperlich und mental einiges abverlangt. Wir haben um einige Leben bangen müssen und einige haben wir leider auch verloren…  

Es ist immer wieder eine große Anstrengung Plätze zu finden und sei es auch nur zur Pflege, so dass unsere wenigen vorhandenen Pflegeplätze eigentlich permanent voll ausgelastet sind.

Für 2021 wünschen wir uns daher neben der notwendigen finanziellen Unterstützung natürlich auch, dass wir engagierte und zuverlässige Katzenfreunde finden, die bereit sind Katzen in Not zur Pflege aufzunehmen, sie zu päppeln, zu pflegen und Vertrauen aufzubauen, um sie dann in enger Zusammenarbeit mit uns in tolle, neue Zuhause zu vermitteln.

Unseren jetzigen Pflegestellen danken wir von Herzen für ihr unermüdliches Engagement und die Hingabe, mit der sie sich um unsere Schützlinge kümmern. Bis ein richtiges Zuhause gefunden ist, sind die Katzen nicht nur Pflegis, sondern sie sind Familie. Das ist nicht immer einfach, aber wir wissen ihr gebt alles, damit die Fellnasen sich wohl fühlen.
Danke, dass es euch gibt!

Ein großer Dank gilt natürlich auch unseren lieben Unterstützern, Spendern und Helfern. Durch eure Hilfe, ob finanziell, mit Futter- oder Sachspenden oder auch mit selbstgemachten Dingen teilweise auch dem Verkauf zu unseren Gunsten, leistet ihr großartige Hilfe für unseren kleinen aber feinen Verein und macht unsere Arbeit erst möglich.

 

DANKE

 

 

Wir wünschen Euch und Euren Lieben

einen guten Rutsch

 

 

und

ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021!

 

 

 

 

Euer Streunerhilfe Ni-No Team


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Unser Jahr 2020 in Zahlen

 

Die Kosten für Versorgung und Pflege unserer Schützlinge in Form von Kastrationen, notweniger tierärztliche Behandlungen hat und Futter beliefen sich in diesem Jahr auf rund

 

15565€

 

 

15 ausgewachsene Katzen und Kater gingen an der oben genannten Futterstelle in die Falle. Davon konnten 8 vermittelt werden, 6 wurden auf Pflegestellen aufgenommen und 1 Kater starb leider.

 

7 weitere Katzen gingen uns an anderen Stellen in die Fallen. Sie wurden kastriert und gingen bis auf eine Ausnahme wieder zurück. Diese eine Kätzin wurde vermittelt. Zudem fingen wir bzw. nahmen wir auf 16 Kitten, wovon 5 durch andere Vereine übernommen wurden, 2 weitere schafften es leider nicht. 

 

 

Leider starben insgesamt 5 Pflegekatzen und 3 unserer ehemalige Pflegis, was uns natürlich sehr traurig macht. Lebt wohl
Phoenix, Murphy, Teddy, Lenny und Aramis, sowie Sylvester, Luna und Miri.

 

 
Vermitteln konnten wir trotz aller Schwierigkeiten in diesem Jahr insgesamt 24 Katzen. Ein schönes Ergebnis wie wir finden. Ein neues Zuhause gefunden haben also:
Fiete, Snorre, Itchy, Othello, Susi, Sinja, Eddy, Buddy, Cookie (ehem. Bela & Schröder), Fiene, Carlchen, Leni, Cookie, Raya, Leya, Momo, Alva, Pina, Smilla, Amira, Jasper, Kiri, Mo und Marley

 

 

Aktuell suchen nun noch 21 Pflegekatzen und die 7 Katzen von der Futterstelle des Großprojektes ein neues Zuhause. Mal sehen was 2021 für sie und uns bereit hält.

 

 

 

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