Streunerkatzen oder Freigänger

Nicht jede herum stromernde Katze ist auch eine Streunerkatze ist. Es könnte sich um einen ganz normalen Freigänger oder auch um ein vermisstes Tier handeln.

BEVOR Sie also anfangen das Tier zu füttern, sollten Sie es beobachten und nach besten Wissen und Gewissen entscheiden. Sieht das Tier gepflegt aus und "steht gut im Futter", könnte es sich einfach um einen Freigänger handeln, dessen Besitzer alles andere als erfreut sein dürfte, wenn seine Katze kaum oder nicht mehr nach Hause kommt, weil sie lieber das Futter bei jemand anderem frisst. Im Schlimmsten Falle benötigt das Tier krankheitsbedingt eine spezielle Diät und man gefährdet, wenn auch nicht mit Absicht, die Gesundheit des Tieres...

Verhält sich das Tier allerdings auffällig, z.B. harrt es an ein und der selben Stelle aus oder wirkt orientierungslos, wäre es natürlich auch möglich, dass es verloren gegangen ist oder ausgesetzt wurde. In dem Falle schadet es nicht Kontakt mit einem Tierarzt oder einem Tierschutzverein aufzunehmen, um das Tier auf einen Chip prüfen zu lassen. Nicht jede vermisste Katze sieht verwahrlost aus! Es ist besser zu aufmerksam zu sein, als zu spät zu handeln!

Ist das Tier dünn oder ausgemergelt, krank oder gar verletzt, besteht natürlich unbedingt Handlungsbedarf. Wichtig ist in jedem Fall Fundtiere sind nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, zu melden. Wer ein Fundtier einfach bei sich hält und nicht meldet, begeht Fundunterschlagung, die strafbar sein könnte. Benachrichtigen Sie also bitte das zuständige Ordnungsamt und den örtlichen Tierschutzverein bzw. das Tierheim über Ihren Fund. Auch über Tierregistrierstellen wie z.B. Tasso und Findefix, Aushänge und Inserate in Zeitungen sowie über Suchseiten im Internet kann man die Eigentümer ggf. ermitteln, wenn das Tier nicht ausgesetzt wurde.


Tasso Tierregistrierung
Findefix - Tierregistrierung