Luchs stammt aus Osnabrück. Er war Teil einer Streunerkolonie, die bis auf 2 Tiere schon vor einer ganzen Weile, nach dem Tod des ehemaligen Fütterers, aufgelöst wurde. Er und Kätzin Gypsy
blieben seinerzeit zurück und wurden von einem Nachbarn gefüttert.
Eine Tierfreundin, die ihre eigene Katze vermisste, wurde auf die Futterstelle und die inzwischen verwahrloste Gypsy aufmerksam und suchte Hilfe.
Beim Versuch die schwer kranke Kätzin einzufangen ging Luchs uns als erstes in die Falle. Es stellte sich raus, dass er noch unkastriert war und erst ca. 3 Jahre alt.
Anfangs hatte er sehr viel Angst und wir befürchteten schon, er könnte bereits verwildert sein. Inzwischen zeigt Luchs sich aber von seiner kuscheligen Seite. :-)
Leider ergab ein Schnelltest, dass er FIV positiv ist, also das "Katzenaids-Virus" in sich trägt. Genau wie beim menschlichen HIV wird
dies beim Geschlechtsakt oder bei Verletzungen mit Blut übertragen. In einer friedlichen Gruppe wäre das also grundsätzlich nicht einmal ein Problem, wenn positiv und negativ zusammen leben
würden, mit einem zweiten FIVie wäre es natürlich am Idealsten.
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