Erster Advent – Zeit für Gemütlichkeit und Nächstenliebe
Heute zünden wir die erste Kerze an und genießen die Wärme und Geborgenheit in unseren Häusern. Auch unsere wohlbehüteten Fellnasen liegen in der Regel lieber wohlig auf einer Decke oder vor dem warmen Kamin, als draußen zu verweilen. Doch gerade jetzt, wenn die Kälte beginnt und die Tage kürzer werden, beginnt für unsere Streunerkatzen die schwerste Zeit.
Tausende Straßenkatzen stehen im Winter immensen Herausforderungen gegenüber:
- Kälte und Frost: Ohne einen warmen, trockenen Unterschlupf drohen Unterkühlung und Erfrierungen. Jeder windgeschützte Platz ist (über)lebenswichtig
- Nahrungssuche: Futter ist schwer zu finden und die Streuner müssen enorme Mengen an Energie aufwenden, um ihre Körpertemperatur zu halten. Nassfutter friert schnell ein, Wasserstellen sind gefroren.
- Krankheit: Geschwächte Immunabwehr macht sie anfällig für Infekte wie den Katzenschnupfen, der im Winter schnell lebensbedrohlich wird.
Unterstützung für Streunerkatzen ist gerade in dieser Zeit dringend notwendig! Ohne unsere Hilfe werden es einige nicht schaffen...
Wir nehmen die Katzen, für die wir Kapazitäten haben, auf und bringen sie auf Pflegestellen unter. Wo das nicht geht, bauen wir isolierte Winterhütten (oft aus Styroporboxen, die mit Stroh ausgelegt sind), bieten an geschützten Stellen Trockenfutter und eisfreies Wasser an und fangen kranke, verletzte oder nicht kastrierte Tiere zur tierärztlichen Versorgung ein, um weiteres Leid zu verhindern. Das alles ist nur möglich durch die unermüdliche Arbeit unserer ehrenamtlichen Helfer und Deine Unterstützung!
Aber du kannst auch selbst aktiv werden:
Vielleicht hast Du einen warmen Unterschlupf oder die Möglichkeit, eine isolierte Katzenhütte aufzustellen?
Biete Futter an (wenn es friert am besten Trockenfutter) und eisfreies Wasser.
Keine Angst: Füttern allein macht keinen Eigentümer! Bitte melde aber neue Katzen dem Ordnungsamt als Fundtier, schaue wenn möglich nach einem Chip, hole dir Hilfe von einem Tierschutzverein, falls das Tier unkastriert, verletzt oder krank ist und gefangen werden muss.
Werde Pflegestelle
Wir suchen immer liebe Menschen, die Katzen in Not bei sich aufnehmen. Aus logistischen Gründen müssen Pflegestellen in unserer Nähe sein (Raum Rheine-Osnabrück-Münster)
Weitere Infos zum Thema Pflegestelle
Möchtest Du unsere Arbeit unterstützen?
Spende: Jeder Euro hilft uns Futter, Streu, Tierarztkosten, Unterbringung usw. zu finanzieren.
Link zur Spendenseite
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Lass uns diesen Advent zu einer Zeit machen, in der wir nicht nur an uns denken, sondern auch an die kleinen Seelen, die uns so dringend brauchen.
Knuddelt eure Fellnasen! Wir wünschen ihnen und euch einen frohen ersten Advent!
Eure Ni-Nos

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