Gypsy

 

 

geb. ca. 01.05.2003

kastriert

gekennzeichnet

leider herzkrank

Gypsy kam Weihnachten 2016 aus Osnabrück zu uns. Eine Tierfreundin, die ihre eigene Katze vermisste, wurde auf ihre Futterstelle und die inzwischen äußerst verwahrloste und schwer kranke Gypsy aufmerksam und suchte Hilfe. Gypsy war Teil einer Streunerkolonie, die bis auf 2 Tiere schon vor einer ganzen Weile, nach dem Tod des ehemaligen Fütterers, aufgelöst wurde. Sie und Kater Luchs blieben seinerzeit zurück und wurden von einem Nachbarn gefüttert.

Gypsy wurde krank, ließ sich aber vom neuen Fütterer nicht einfangen und so nahm das Elend seinen Lauf... Lange hätte sie das nicht überlebt, denn sie bekam bereits so schlecht Luft, dass ihre Schleimhäute bereits ganz blau waren...

Diagnose beim Tierarzt lautete zunächst schwere Lungenentzündúng oder Tumor, der auf die Lunge drückt. Es sah wirklich schlecht aus für die arme Maus. Die Ärztin riet zunächst zum Einschläfern...

Da Gypsy sich zwar nicht mehr putzte, aber sehr gut fraß und sich draußen auch normal bewegt hatte, wollten wir ihr aber wenigstens eine Chance geben. Einschläfern kann man schließlich nur einmal... Gypsy, unsere kuschelige Kämpferin, hat das wohl genau verstanden und gekämpft was das Zeug hält! Die Medikamente haben tatsächlich eine Besserung gebracht! Sie wurde auf unserer Pflegestelle in Melle gepäppelt und gepflegt und nach weiteren Untersuchungen wissen wir inzwischen, dass Gypsy eine Mitralklappeninsuffizienz, einen Herzklappenfehler, hat. Sie wurde medikamentös eingestellt und aktuell geht es ihr gesundheitlich gut. Ganz gesund wird sie nicht mehr werden und auch wie lange sie mit ihrer Erkrankung leben kann, kann man nicht genau sagen, doch wir finden auch Katzen wie Gypsy haben das Recht auf ein schönes Zuhause!

 

Gypsy hat im Leben sicher nicht nur Gutes erlebt. Sie ist äußerst schreckhaft, zuckt bei Bewegungen oft zusammen und auch wenn man sie anfasst erschreckt sie sich… Genauso sucht sich aber auch die Nähe ihrer Menschen und möchte gekrault werden. Sie sollte in einen ruhigen Haushalt, ohne Kinder, bei Menschen mehr Zeit für sie haben. Aktuell lebt Gypsy auf einer Pflegestelle mit mehreren Katzen zusammen. Dort ist es ihr wohl aber oft zu wuselig und sie zieht sich dann einfach zurück. Besser wäre ein Zuhause mit einer. max zwei weiteren, ruhigeren Katzen. Wenn die neuen Halter viel zuhause sind, wäre unter Umständen auch Einzelhaltung eine Option.

 

Die Medikamentengabe bei Gypsy ist wirklich nicht aufwendig und nimmt max. ein paar Minuten am Tag in Anspruch. Die Kosten halten sich ebenfalls in Grenzen. Bei ernsthaftem Interesse klären wir natürlich im Vorfeld genau auf.

 

Aufgrund von Gypsy‘s Krankengeschichte wäre auch eine Übernahme als Dauerpflegestelle denkbar.

 

 

Kontakt

Sabrina Riemann

Telefonnummer: 0176/23652502

Email: streunerhilfe-ni-no@gmx.de