Daisy

 

 

 

geb. ca. 01.05.2019

kastriert

geimpft

gekennzeichnet

FIV-positiv

Daisy wurde zusammen mit einem Kitten aufgegriffen. Die Melderin war sich sicher die Beiden gehören zusammen. Beim Tierarzt stellte sich dann aber heraus, dass es nicht ihr Kitten sein konnte, denn sie hatte überhaupt keine aktive Milchleiste. Trotzdem kümmerte sie sich rührend um das kleine Wesen. Offenbar hatte sie die Kleine adoptiert.

Leider wurde dann beim routinemäßigen FIV/FelV-Test (Katzenaids/Leukose) herausgefunden, dass Daisy FIV positiv ist. Ein Nachtest hat dieses Ergebnis bestätigt. Ein Fakt, der zwar auf ihre Lebensdauer keinen Einfluss haben muss, aber auf die Vermittelbarkeit hat er ihn sicher. FIV wird zwar auf die gleiche Weise übertragen wie das menschliche HI-Virus, nämlich nur durch Blut (bspw. bei einer schlimmen Beißerei) oder dem Geschlechtsakt. (In einer friedlichen Gruppe wäre das also grundsätzlich kein Problem, wenn positiv und negativ zusammen leben würden.) Doch scheuen sich natürlich viele Menschen eine vermeintlich kranke Katze bei sich aufzunehmen. Wir hoffen also, dass sich tierliebe Menschen finden, die vielleicht schon eine FIV-Katze haben oder aber Daisy trotz negativer Katzen eine Chance geben.

 

Wir wissen nicht allzu viel über Daisy's Vorgeschichte. Sie wurde wohl etwa seit dem letzten Herbst von einer Dame gefüttert, die sie inzwischen anfassen, streicheln und ihr sogar den Bauch kraulen konnte. Aufnehmen konnte sie aufgrund einer kleinen Rente und 3 eigener Katzen aber leider nicht. Auf ihrer jetzigen Pflegestelle hatte sie anfangs noch viel Angst. Das alles war aber auch eine gute Portion Stress für sie. Eingefangen, eingesperrt, Menschen und Umgebung völlig fremd. Inzwischen aber steht lässt sie sich gern streicheln und genießt das dann auch sichtlich. Bei zu schnellen Bewegungen schreckt sie zwar noch zurück, kommt aber gleich wieder. Wer also ein bisschen Geduld hat, wird mit einer tollen Katze belohnt.

Daisy ist sehr sozial und braucht auf jeden Fall kätzische Gesellschaft, wird also nicht in Einzelhaltung vermittelt. Sie ist Artgenossen gegenüber eher zurückhaltend und checkt die Lage ehe sie weitergeht, daher könnte sie problemlos auch zu einer ebenfalls sozialen nicht positiven Katze vermittelt werden.

Freigang sollte sie nicht mehr haben, fordert sie aber auch nicht ein. Ein gesicherter Balkon wäre aber natürlich toll für sie.

 

Kontakt

Melanie Euler

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